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Aktualisiert am 09.01.2007


Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über meine "historischen" Situationen und Projekte - kurz, eine Art Lebenslauf...

1948-1960, 1961-1970, 1971-1980, 1981-1990, 1991-2000, 2001-2005

Jahr

Was war ?

Illustration

1948

Gründung der Bundesrepublik Deutschland, Einführung der DM (Währungsreform).

Mein Geburtstag liegt im Januar, damit bin ich noch ein Kind des Deutschen Reichs (Gottseidank nicht mehr des Dritten...)

Was sonst noch geschah,
hier mit Bildern...

1950er Jahre

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Ein Erlebnis, an das ich mich bis heute lebhaft erinnern kann: Mein Bruder zischt, mit mir im Kinderwagen, eine Allee entlang (die Richtung Eglosheim, weil wir in der Ludwigsburger Marienwahl wohnten) und wir stürzen mit Karacho in einen Graben.

Passiert ist anscheinend nichts, aber der gehörige Schreck ist mir im Gedächtnis geblieben....

1954

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Die Schulzeit beginnt: Mein Weg führt durch die Talstraße (sozialer Brennpunkt) zur Anton-Bruckner-Schule (die war in der Nähe des Marktplatzes).

Ereignisse: Die Franzosen werden aus Vietnam verjagt, Deutschland wird Fußball-Weltmeister und Hemingway kriegt den Literatur-Nobelpreis.

Die Illustrierte "Stern" kommt heraus.

 

Interessant ist der Schulweg unter anderem deshalb, weil es unterwegs eine Gießerei gibt und wir Kinder mit den alten Gipsformen so schön auf der Straße malen können.

Außerdem gibt's eine Ami-Bar, die jeden Montag in Trümmern liegt (super interessant).

 

1956

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Meine Familie zieht nach Stuttgart um. Wir kommen aus einer abgewirtschafteten Bruchbude in ein kleines Einfamilienhaus mit riesigem Garten.

In dem Jahr sind auch einige politische Ereignisse interessant: Die Bundeswehr wird gegründet (!) und in Ungarn bricht der Volksaufstand los, der blutig niedergeschlagen wird (an die Radiomeldungen kann ich mich erinnern).

Ansonsten: Infos in Wikipedia

Auf meinem Schulweg von der Stuttgarter Frauenkopfsiedlung nach Rohracker muß ich steile Weinbergwege überwinden.

Damals wird grade der Fernsehturm fertiggestellt (auf den ich übrigens erst 15 Jahre später zum ersten Mal raufkomme...)

1958

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Aufnahmeprüfung ans Gymnasium bestanden...

Nun geht's schulmäßig ins Stuttgarter Zentrum, und zwar ins Wilhelms-Gymnasium (beim Olgaeck, unsere Straßenbahn ist der legendäre "Zehner").

Damals eine etwas verrufene Anstalt, ein reines Jungen-Gymnasium.

Aus diesem Jahr ist nicht allzu viel zu berichten.

Dies vielleicht: Ghana wird Mitglied in der UNESCO.

1959

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Meine Mutter bekommt Nachwuchs (Nachzügler, sie ist bereits 42 Jahre alt): Die Zwillinge Elke und Andrea.

Als 10- oder 11-jähriger habe ich gar nicht mitgekriegt, daß sie einen dicken Bauch hat - deshalb ist die Überraschung groß, als einer meiner Verwandten sagt: "Na, jetzt kriegst Du ja bald noch ein Geschwisterchen.."

Vorteil für mich: Ich kriege ein eigenes, kleines Zimmerchen.

Zur Chronik des Jahres.

Aufklärung gibt's nicht, man mußt sich alle Informationen selber beschaffen. Das bleibt auch später so, leider...

Sonst noch interessant: Fidel Castro kommt an die Macht und die Bundeswehr beschafft 300 Starfighter (später dann sind insgesamt 260 davon abgestürzt).

1961

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Meine Eltern machen den ersten längeren Urlaub alleine und fahren in die Tiroler Alpen. Eine Entscheidung, die meine späteren Ferienaktivitäten stark beeinflussen wird.

Wir fahren später, sommers wie winters, jahrelang ins Paznauntal, eben in den Ort, den sie 1961 ausgesucht haben (Mathon).

In dem Jahr ist einiges los: Die Berliner Mauer wird gebaut und Juri Gagarin ist der erste Mensch in einer Erdumlaufbahn.

 

Was sonst noch passiert...

1962

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Folgerichtig gehen wir im Urlaub ins Paznauntal. Die Landschaft beeindruckt mich gewaltig, ich bin zum ersten Mal in den Alpen.

Bis heute bleibt die Bergwelt mein liebster Aufenthaltsort, und das zu jeder Jahreszeit.

Ganz interessant in dem Urlaubsort: Eine Gastfamilie aus Zweibrücken mit einer entzückenden Karin....

Nebenher geht's in der Welt rund: Laufend werden irgendwelche Staaten unabhängig und in Hamburg tobt die Sturmflut.

1964

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Ich verlasse die Schule und beginne eine Lehre als pharmazeutischer Großhandelskaufmann bei der Stuttgarter Firma Louis Duvernoy (kurz "Duff" genannt).

Die nächsten 3 Jahre bin ich also untergebracht, treffe neue Leute (unter anderem Gerd Hafner als Lehrlingskollegen, eine Bekanntschaft, die mich später zu meiner Ehefrau führt).

Im gleichen Jahr bekomme ich den Führerschein Klasse 4 (Moped) und düse mit einer DKW Hummel durch die Gegend.

Allerdings - das auf dem Bild ist mein großer Bruder, aber eben auf dem DKW-Moped.

In der Welt keine besonderen Vorkommnisse, außer daß IBM sein neues System /360 vorstellt und jemand die Programmiersprache Basic erfindet.

Alles hier nachzulesen.

Übrigens IBM: Meine Lehrfirma hat auch schon einen Computer ("Hollerith-Maschine"), eine IBM mit Lochkartentechnik.

1966

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Der Führerschein Klasse 3 ist mein! Und dann muß natürlich gleich ein Auto her - in meinem Fall ein DKW 3=6, der einem Verwandten auf der Schwäbischen Alb gehört hat und den ich zu "Vorzugs-Konditionen" bekomme.

1967

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Meine Lehre ist zu Ende, ich bestehe die Prüfungen (Kaufmannsgehilfe, Giftprüfung und einiges mehr) und werde von der Firma übernommen.

Doch da meldet sich Vater Staat und meint, ich müsse zur Bundeswehr...

Im Sinne der heraufdämmernden 68er-Denkweise habe ich "Null Bock" auf den Kommiß und wende mich einer weiteren Ausbildung zu:

In der TH (Technische Hochschule) Stuttgart mache ich ein Praktikum bei Prof. Müller im Isotopenlabor (organische Chemie) mit dem Ziel einer Ausbildung zum Chemotechniker.

Chemie interessiert mich seit der Schule recht stark: In unserem Gartenhäuschen richte ich ein kleines Labor ein, das meine kleinen Schwestern nur ehrfürchtig von außen betrachten dürfen....

Natürlich gibt's immer mal irgendwelche chemischen Zwischenfälle (Verfärbungen in Waschbecken, Explosionen im Garten, ätzende Dämpfe in der Waschküche....).

1968

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Das TH-Praktikum ist zu Ende und ich beginne in Stuttgart-Feuerbach eine Chemotechniker-Fachausbildung.

Mein Vater übernmmt in diesem Jahr die Firma, in der er arbeitet. Ein auch für mich folgenschwerer Entschluß.

1969

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Auf Druck meines Vaters breche ich die Chemie-Ausbildung ab und übernehme in seiner Firma die kaufmännische Verwaltung.

 

 

1970

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Kaum bin ich nicht mehr in einer Ausbildung, meldet sich das Kreiswehrersatzamt und holt mich zum Bund.

In Bruchsal ziehe ich in die Kaserne ein - zu den Luftlandetruppen.

 

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Irgendwann geht's hier weiter.......

 

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