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Aktualisiert am 08.08.2007

 
 


Skifahren - eine meiner Leidenschaften, seit über 45 Jahren


Der Abfahrts-Skilauf hat sich ja in den letzten Jahrzehnten zu einem wahren Massen-Phänomen entwickelt.

Neues Material, neue Techniken und die sogenannten Aufstiegs-Hilfen (sprich Skilifte) machen es auch dem ungeübten Flachländer möglich, mit einem holländisch oder plattdeutsch gefärbten "Hollareiduljöh" das Hochgebirge unsicher zu machen.

Das Extrem in dieser Hinsicht haben wir erst im Winter 2005/2006 wieder erlebt: Der Massenauftrieb im Skigebiet Ischgl ist so ätzend, daß man fluchtartig die etwas steileren Abfahrten aufsucht. Dort kommt man immer noch ohne Pisten-Ampeln aus..

Wie kam ich zu diesem Sport ?

Als Jungen (mein Bruder: 14 Jahre, ich: 8 Jahre alt, also etwa im Jahre 1956) wurden wir von unseren sportlich aktiven Verwandten (Onkel: Ernst Krauter, Tante: Ruth Krauter) im Winter einfach abgeholt und zum Skifahren auf die schwäbische Alb geschleppt.

Damals ging's meistens noch ohne Lift: Mit den Autos (wir waren immer eine ganze Menge Leute) zu irgendeiner Dorfgaststätte gefahren, dort Einkehren: Hauptsächlich, um die doppelt geschnürten Leder-Skistiefel anzuziehen (die Erwachsenen haben nebenbei gleich ein Mut-Schnäpschen gekippt).

Dann mit ausgehängtem Tiefzug (was ist denn das ??!??) über Äcker und durch Wälder gewandert. Kamen wir mal an einen Abhang, wurde der Tiefzug eingehängt und mit Stemmbogen (an "Schwung" war, zumindest in meinem Fall, nicht zu denken) durch die Tiefschnee-Landschaft abgefahren.

Meine erste Abfahrt in den Bergen spielte sich bei dichtem Nebel am Grünten (Kranzegg bei Sonthofen im Allgäu) ab. Mein Glück war der Nebel: Hätte ich klare Sicht gehabt, wäre mir wahrscheinlich mein Herz in die Skihose gerutscht.

Das war auch (unbewusst) meine erste Buckelpiste. Na ja, Stürzen habe ich auf jeden Fall gelernt.

So richtig ins Bewußtsein kamen mir die alpinen Abfahrten bei einem Urlaub im Paznauntal (Tirol), wir ließen uns vom Schlepplift auf den Alpkogel bei Galtür ziehen (das muß Anfang der sechziger Jahre gewesen sein).

Als ich oben ankam, war ich entsetzt. Sooo steil !!! Meine Alb-Fähigkeiten waren an dieser Stelle überhaupt nichts mehr wert. Die Abfahrt vom Alpkogel (der eigentlich ein eher leichter Hügel ist) war die reine Katastrophe.

Konsequenz: Skikurs. Wir hatten das Glück, nur 3-4 Teilnehmer bei unserem erstklassigen Skilehrer Bruno Salner aus Mathon (Gott hab' ihn selig) zu sein. Nach 2 Wochen fuhren wir alle wie der Teufel.

Und das war der "Dammbruch": Seit dieser Zeit bin ich jeden Winter mindestens einmal in den Alpen.

Längere Ski-Urlaube gehören allerdings der Vergangenheit an, seit ich selbständig bin (Seufz...).

 

In diesen Skigebieten war ich schon aktiv (keine Gewähr auf Vollständigkeit):

Paznauntal (Ischgl, Galtür)
Arlberg
Warth


Bregenzer Wald (Au, Damüls, Schetteregg)
Oberstaufen
Hörnergruppe
Oberjoch
Fellhorn, Kanzelwand, Söllereck, Ifen
Nebelhorn
Reutte
Dolomiten (Corvara, La Villa, Arabba, Marmolada, Sella, Kronplatz, Cortina)
Zell am See (Kaprun)
Ötztal (Sölden, Hochgurgl)
Pitztal
Saalbach/Hinterglemm
Stubaital
Montafon (Schruns/Tschagguns)
Davos
Toggenburg
Flims/Laax
Macugnaga


 

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